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Aktuelle Meldungen aus dem IAW

28. Februar 2012: Vortragsveranstaltung des IAW e.V. in der Deutschen Bundesbank in Stuttgart:

  • Vortrag Prof. Dr. Christoph M. Schmidt (Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung RWI, Essen):

"Beyond GDP: Wie kann man Nachhaltigkeit erkennen und was folgern wir daraus?".

* Podiumsdiskussion: Wettbewerbsfähigkeit durch Nachhaltigkeit?

[Vollständiges Programm hier]


Schattenwirtschaftsprognose 2012: Weiterer Rückgang erwartet

Durch die günstige Arbeitsmarktentwicklung und das Wirtschaftswachstum wird sich der Umfang der Schattenwirtschaft 2012 weiter reduzieren, allerdings gegenüber 2010 und 2011 mit verminderter Geschwindigkeit. Dies ergeben Modellschätzungen, die der Schattenwirtschaftsexperte Professor Friedrich Schneider (Universität Linz) gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen vorgelegt hat.


31. Januar 2012: Podiumsgespräch "Wie kommt Europa aus der Krise?" in Tübingen

  • Gerhard Schick, MdB, finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Prof. Dr. Claudia Buch, Wissenschaftliche Direktorin des IAW/Universität Tübingen
  • Moderation: Chris Kühn, Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg

Nähere Informationen zur Veranstaltung


23. Januar 2012: Öffentliche Anhörung zum Maßnahmenpaket zur Stabilisierung des Finanzmarktes: "Experten stimmen weiterer Bankenabsicherung zu".

Der Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP zu einem Zweiten Gesetz zur Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes (17/8343) war Thema einer Öffentlichen Anhörung des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag. Dazu hat der Ausschuss insgesamt 13 Sachverständige eingeladen, darunter Professor Claudia M. Buch, Universität Tübingen, Wissenschaftliche Direktorin des IAW. Das Gesetz soll am 26. Januar verabschiedet werden.

Zur Videoaufzeichnung der Anhörung


Harald Enke und Adolf Wagner (Hrsg.): Zur Zukunft des Wettbewerbs. In memoriam Karl Brandt (1923-2010) und Alfred E. Ott (1929-1994), Metropolis Verlag Marburg 2012. Vss. Erscheinungstermin: Ende Februar 2012.


Aktuelle IAW-Forschungsberichte:

  • Daniela Witczak:
    Reforminduzierte Anpassungen des zu versteuernden Einkommens
    IAW-Forschungsbericht Nr. 73, Hohenheimer Dissertation D 100, 172 S., 19,-- EUR, ISBN 978-3-88573-058-3, Tübingen, 2011 ​
  • Katja Neugebauer:
    Bank Risk and Cross-Border Banking: An Empirical Analysis.
    IAW-Forschungsbericht Nr. 72, Dissertation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen, 160 S., 18,-- EUR, Tübingen , 2011 ​

[Weitere IAW-Forschungsberichte]


7. Dezember 2011: "Betriebliche Anpassungsreaktionen während der Wirtschaftskrise 2009: Management über Arbeitszeitkonten häufiger als Kurzarbeitseinsatz"

Eine Untersuchung des IAW Tübingen zeigt nun, dass damals nicht weniger als 50 % der von der Wirtschaftskrise betroffenen baden-württembergischen Betriebe sich durch eine intelligente Steuerung mit Arbeitszeitkonten an das krisenbedingt geringere Auftragsvolumen angepasst haben. Kurzarbeit wurde zwar immerhin von 23 % der Betriebe eingesetzt, diese Anpassungsoption spielte jedoch nicht die dominierende Rolle, wie sie in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wurde.

[Weitere IAW-Kurzberichte]


Soeben erschienen: IAW-Gutachten zu den außenwirtschaftlichen Potenzialen des Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg


2. und 3. Dezember 2011: THE Christmas Workshop 2011 an der Universität Hohenheim:

Der Workshop fand als gemeinsames Projekt des Instituts für Volkswirtschaftslehre und des Competence Center Economics des Forschungsinstituts FZID der Universität Hohenheim, des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen, und des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) Tübingen statt.

Winter School: Professor Marco Lombardi (Europäische Zentralbank), "Bayesian Econometrics for Macroeconomists"

Nähere Informationen zum THE Christmas workshop finden Sie hier.


1. Dezember 2011: Konferenz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie "Wettbewerbsfähigkeit in Europa - Stabilität und Wachstum" in Berlin:

Themenblock II: Wege aus der Schuldenkrise

  • Dr. Horst Reichenbach, Leiter, Task Force for Greece, EU-Kommission
  • Reza Moghadam, Ph.D., Leiter, Europaabteilung, IWF
  • Prof. Dr. Claudia Buch, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats beim BMWi und Direktorin des IAW

24. November 2011: Im Rahmen einer Pressekonferenz beim Verband Region Stuttgart wurde der Strukturbericht Region Stuttgart 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt.


21. November 2011: Wirkungen von Mindestlöhnen: Belastungen für ostdeutsche Betriebe, Beschäftigungseffekte lassen sich nicht nachweisen.

Die schon länger bestehenden gesetzlichen Mindestlöhne im Elektrohandwerk sowie im Maler- und Lackiererhandwerk haben in den neuen Bundesländern das Lohnniveau teilweise erhöht. Dadurch hat sich die Belastung ostdeutscher Betriebe im Bereich der Arbeitskosten erhöht. In Westdeutschland waren – trotz in der Regel höheren Sätzen als im Osten – die Mindestlöhne im Vergleich zu den gezahlten Löhnen so niedrig, dass sie keine messbaren Folgen für die Entgelte hatten. Weder in den neuen noch in den alten Bundesländern sind in den beiden betrachteten Handwerken Beschäftigungsverluste infolge der Mindestlöhne festzustellen. Auch in der Pflegebranche, in der seit Juli 2010 erstmals ein Mindestlohn rechtskräftig vorgeschrieben ist, erhöhten sich die Löhne aufgrund des Mindestlohns, während die Beschäftigung nicht durch den Mindestlohn beeinflusst wurde.

Dies sind Ergebnisse einer Evaluation, die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchgeführt wurde. Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) hat drei der acht Branchen untersucht, die in die Evaluation einbezogen waren.

Die drei IAW-Berichte können [hier] heruntergeladen werden.


IAW-News 3/2011 online: Das "Jobwunder" in Baden-Württemberg – eine einzige Erklärung gibt es nicht. IAW-News 3/2011


Aktuelle IAW-Diskussionspapiere:

[Weitere IAW-Diskussionspapiere]


[ Frühere Meldungen aus dem IAW ]