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Fachliche Begleitung und Unterstützung bei der Umsetzung der zweiten Programmphase des Bundesprogramms "Perspektive 50plus"

Durch das Bundesprogramm "Perspektive 50plus" sollen Angehörige einer am Arbeitsmarkt eindeutig benachteiligten Zielgruppe, nämlich Arbeitslose ab Vollendung des 50. Lebensjahres, durch Vernetzung regionaler Akteure und durch die Herbeiführung eines Bewusstseinswandels bezüglich der Beschäftigung von Älteren in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden. Zu diesem Zweck sollen in der zweiten Programmphase ab 2008 erfolgreich erprobte Integrationsansätze fortgesetzt und fachlich weiter entwickelt werden. Wie in der ersten Phase sollen die regionalen Potenziale gestärkt werden.

Die Evaluation ist programmbegleitend. Hinsichtlich der Wirkungen des Programms werden Feststellungen zur Effektivität, zur Effizienz und zur Nachhaltigkeit der Integrationen erwartet. Deskriptive Vergleiche des Integrationserfolgs reichen nicht aus, um etwaige Erfolge kausal auf das Bundesprogramm zurückzuführen. Zu fragen ist vielmehr nach den Netto-Effekten.

  • Hinsichtlich der Effektivität des Programms kann dadurch die folgende Frage beantwortet werden:

Wie viele Angehörige der Zielgruppe wurden im Rahmen des Bundesprogramms integriert, die ohne dieses Programm nicht integriert worden wären?

  • Hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Integrationen soll der Effekt der Teilnahme am Bundesprogramm auf die Beschäftigungsdauer (sowohl im jeweiligen Betrieb als auch in Beschäftigung insgesamt), auf Arbeitslosigkeits- bzw. Leistungsbezugszeiten im weiteren Erwerbsverlauf sowie auf die Qualität der Arbeit als vorlaufendem Indikator für die Nachhaltigkeit festgestellt werden.
  • Hinsichtlich der Effizienz kann geklärt werden, durch welchen Mitteleinsatz eine Integration erreicht wurde, und dieser Mitteleinsatz kann dann den fiskalischen Einsparungen gegenübergestellt werden.

Das IAW führt im Unterauftrag des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen (IAQ) eine standardisierte Trägerbefragung durch. Darüber hinaus ist es für die quantitative Wirkungsanalyse zuständig.


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