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Gerechte Nachhaltige Entwicklung auf Grundlage des Capability-Ansatzes (GeNECA)

Das GeNECA-Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung verfolgt die Zielsetzung, „Nachhaltige Entwicklung“ auf der Basis des „Ansatzes der Verwirklichungschancen“ („Capability-Ansatz“) zu konzipieren. Der Auffassung des Capability-Ansatzes folgend, ökonomische, soziale und ökologische Aspekte seien gemeinsam zu betrachten, wenn es um die Analyse und Realisierung von „nachhaltigen Freiheiten“ geht, soll eine Konzeption intra- und intergenerationeller Nachhaltigkeit erarbeitet werden. Um die Anwendbarkeit dieser Konzeption zu gewährleisten, bedarf es einer genaueren Betrachtung von Nachhaltigkeitsgovernance, die im Projekt in Fallstudien geleistet werden soll. Über konzeptionelle Untersuchungen hinaus, setzen hier die IAW-Projektbeiträge an. Zum einen sollen, aufbauend auf der ökonomischen Public Choice-Theorie, Möglichkeiten, Probleme und Grenzen der politischen Realisierung intra- und intergenerationeller Nachhaltigkeit aufgezeigt werden. Zum anderen werden Potenziale und Herausforderungen diskutiert, die sich aus der neuen Rolle transnationaler Unternehmen als politischen Akteuren einer globalen Multi-Stakeholder-Governance ergeben, die in einer Zeit "politischer Governance-Gaps" mehr und mehr Bedeutung für globale Nachhaltigkeitsstrategien gewinnt. Hierauf aufbauend stehen Nachhaltigkeitswirkungen transnationaler Unternehmen aus einer Capability-Perspektive zur Diskussion.


Projektteam:

Kooperationspartner:

  • Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Leipzig [1] u.a.
  • Projektkoordinator: Dr. Felix Rauschmayer, UFZ [2]

Auftraggeber / Status / Ansprechpartner:

  • Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Status: laufend (2010 - 2013)
  • Ansprechpartner: Dr. Raimund Krumm Tel: 07071 9896 31 email