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Handelbare Tätigkeiten – Internationalisierungspotenziale und Auswirkungen auf Lohnstrukturen und Beschäftigungsformen

Neuere handelstheoretische Modelle zerlegen die zur Leistungserstellung erforderlichen Aktivitäten in eine kontinuierliche Kette einzelner Wertschöpfungsbeiträge, die in unterschiedlicher Weise international handelbar sind („Trade in Tasks“). Daraus ergeben sich differenzierte Implikationen für den Arbeitsmarkt, die das traditionelle Erklärungspotenzial für hoch und niedrig qualifizierte Beschäftigung ergänzen.

In diesem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Vorhaben wird zunächst eine Operationalisierung der internationalen Handelbarkeit von Tätigkeiten auf der Ebene einzelner Berufe sowie getrennt nach Branchen vorgenommen. Basierend darauf wird das Internationalisierungspotenzial für Betriebe und Branchen mit Hilfe von Linked-Employer-Employee- und verknüpften Datensätzen beschrieben (Modul 1). Anschließend wird die tatsächliche Nutzung der Internationalisierungspotenziale für diese Branchen abgeschätzt (Modul 2). Auf dieser Grundlage folgt eine Untersuchung der Auswirkungen der unterschiedlichen Handelbarkeit von Tätigkeiten auf Lohnstruktur und Beschäftigungsformen mit Hilfe von Linked-Employer-Employee-Datensätzen (Modul 3).

Projektteam:

Kooperationspartner:

  • Prof. Dr. Udo Kreickemeier (Universität Tübingen)
  • Prof. Dr. Wilhelm Kohler (Universität Tübingen)
  • Dipl.-Volkswirt Jens Wrona (Universität Tübingen)

Auftraggeber / Status / Ansprechpartner: