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Aktuelle Meldungen aus dem IAW

25. April 2013: Besuch des Herrn Ministerialdirektors Rolf Schumacher (Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg) am IAW

Einer kleinen Tradition folgend stattete der Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, Herr Rolf Schumacher, dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) e.V. einen Besuch ab. Begleitet wurde er vom Frau Barbara Sinner-Bartels, die seit Kurzem das Referat 94 (Wirtschaftsmonitoring, Wirtschaftsstatistik) leitet. Der Ministerialdirektor hat sich zum einen über die Forschungstätigkeit des IAW informiert und aktuelle Forschungsfragen diskutiert, zum anderen hat er dem dem Vorsitzenden des Vorstands des IAW e.V., Herrn Prof. Dr. Wilhelm Rall, den Zuwendungsbescheid über den Grundzuschuss 2013 überbracht. Seit der Gründung des Instituts im Jahr 1957 gewährt das Ministerium dem Institut eine finanzielle Zuwendung als Grundfinanzierung.



[Foto: IAW]


IAW-News 1/2013 online: Neue Ergebnisse aus der IAW-Forschung: Bezieher hoher Einkommen sind auch sehr viel vermögender und Outsourcing-Potenzial und internationale Handelbarkeit von Tätigkeiten: Wie beeinflussen sie den Arbeitsmarkt? IAW-News 1/2013


26. März 2013: Vortragsveranstaltung des IAW e.V. in der Deutschen Bundesbank in Stuttgart:

  • Vortrag: "Forschung und Innovation in Deutschland – Prioritäten für die nächste Legislaturperiode".

Professor Dietmar Harhoff, Ph.D. (Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Max-Planck-Instituts für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht/Munich Center for Innovation and Entrepreneurship Research (MCIER)).

  • Podiumsdiskussion "Wachstum und Innovation in Europa."

Image: IAW-Jahresversammlung_Podiumsdiskussion_800x554.jpg

V.l.n.r.: Moderator Joachim Dorfs (Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung), Martina Koederitz (Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH, Ehningen), Dr. Dirk Biskup (Geschäftsführer der CeGaT – Center for Genomics and Transcriptomics GmbH, Tübingen) und Professor Dietmar Harhoff, Ph.D. [Foto: Buck, Deutsche Bundesbank].

  • Verleihung des Norbert-Kloten-Preises für Angewandte Wirtschaftsforschung 2013:

Zu Ehren des langjährigen Vorstandsvorsitzenden des IAW e.V., Präsidenten der Landeszentralbank in Baden-Württemberg und Mitglied des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank, Herrn Professor Dr. Dres. h.c. Norbert Kloten, vergeben das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. und die Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Baden-Württemberg den "Norbert-Kloten-Preis für Angewandte Wirtschaftsforschung". Dieser wurde 2013 verliehen an:

  • Katharina Erhardt M.Sc. für ihre Masterarbeit "The Home Market Effect in a Multi-Sector Meltiz Model" bei Professor Dr. Wilhelm Kohler am Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen der Eberhard Karls Universität Tübingen.
  • Yin Krogmann M.Sc. für ihre Masterarbeit "Inter-Firm R&D Networks in Pharmaceutical Biotechnology: What Determines Firm‘s Centrality-based Partnering Capability?" bei Professor Dr. Ulrich Schwalbe am Lehrstuhl für Mikroökonomik, insbesondere Industrieökonomik der Universität Hohenheim.


Image: IAW-Jahresversammlung_Preisverleihung_800x554.jpg

V.l.n.r.: Prof. Dr. Wilhelm Rall [Vorstandsvorsitzender des IAW e.V.], Yin Krogmann [Preisträgerin, Universität Hohenheim], Katharina Erhardt [Preisträgerin, Universität Tübingen] und Bernhard Sibold [Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Baden-Württemberg] [Foto: Buck, Deutsche Bundesbank].


20. März 2013: "Forschung und Innovation verlangt nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter".

Betriebe, die in Forschung und in Informations- und Kommunikationstechnologie investieren, innovative Produkte herstellen und verbesserte Produktionsprozesse einsetzen, beschäftigten verstärkt qualifiziertes Personal. In diesen Betrieben gibt es auch längerfristig eine Verschiebung der Qualifikationsstruktur des bestehenden Personals in den höher- und hochqualifizierten Bereich. Diese Ergebnisse hat das IAW im Auftrag der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit in einer aktuellen Studie erarbeitet. Die Studie kann hier heruntergeladen werden:

[Weitere IAW-Kurzberichte]


14. März 2013: "Bezieher hoher Einkommen sind auch sehr viel vermögender".

Das Durchschnittsvermögen der 10% einkommensreichsten Personen in Deutschland war im Jahr 2007 mit rund 278.000 Euro mehr als 22-mal so hoch wie das durchschnittliche Vermögen der 10% Personen mit den niedrigsten Nettoeinkommen. Wer mehr verdient, verfügt somit im Allgemeinen auch über ein höheres Vermögen und umgekehrt. Das Verhältnis von Einkommens- und Vermögensverteilung analysiert eine Studie, die vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) und der Universität Tübingen für den kürzlich veröffentlichten 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung durchgeführt wurde.

Pressemitteilung 14. März 2013
Bezieher hoher Einkommen sind auch sehr viel vermögender, 2013 (31 kB)

  • Projekt: Aktualisierung der Berichterstattung über die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland [ mehr ]

7. März 2013: "Wachsende Einkommensungleichheit: Hartz IV ist nicht die Ursache".

Die Ungleichheit der Nettoeinkommen hat in Deutschland seit Ende der 1990er Jahre deutlich zugenommen. Hartz IV ist jedoch nicht die Ursache hiervon. Das ergeben Berechnungen des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) und der Universität Tübingen, die für den 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vorgenommen wurden. Zugleich zeigt die Studie, dass von 2005 bis 2008 kein weiterer Anstieg der Einkommensungleichheit mehr festzustellen ist.

Im Rahmen der Vorarbeiten zum 4. Armuts- und Reichtumsbericht, den das Bundeskabinett am 6. März 2013 beschlossen hat, hat das IAW zusammen mit dem Lehrstuhl für Statistik, Ökonometrie und Quantitative Methoden an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Tübingen die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland auf Basis der aktuellen Datenbasen fortgeschrieben und im Lichte der seit dem letzten Bericht eingetretenen wirtschaftlichen, institutionellen und sozialen Entwicklungen interpretiert.

Pressemitteilung 7. März 2013
Wachsende Einkommensungleichheit: Hartz IV ist nicht die Ursache, 2013 (30 kB)

  • Projekt: Aktualisierung der Berichterstattung über die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland [ mehr ]

14. Februar 2013: "Betriebliche Weiterbildung zeigt in Baden-Württemberg seit der Krise eine deutlich ansteigende Tendenz".

Nach Abklingen der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich die Neigung der baden-württembergischen Betriebe, ihren Bedarf an Fachkräften insbesondere durch Qualifizierungsmaßnahmen zu decken, verstärkt. Trotzdem sind betriebliche Maßnahmen zur Förderung der Qualifizierung und längeren Beschäftigung Älterer sowie zur verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch stark ausbaufähig. Dies stellt das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in drei aktuellen Studien im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft bzw. für die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit fest.

Pressemitteilung 14. Februar 2013
Betriebliche Weiterbildung in Baden-Württemberg steht seit der Wirtschaftskrise im Mittelpunkt der betrieblichen Strategien zur Fachkräftesicherung, 2013 (37 kB)

[Weitere IAW-Kurzberichte]


6. Februar 2013: Schattenwirtschaftsprognose 2013: "Relativ günstige Wirtschaftsentwicklung und Entlastungen bei der Rentenversicherung führen zu weniger Schattenwirtschaft".

Durch die günstige Entwicklung der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt wird sich der Umfang der Schattenwirtschaft im Jahr 2013 in Deutschland leicht reduzieren. Auch die Anhebung der Verdienstgrenze bei den geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen(Minijobs) trägt zu einer geringen Verminderung bei. Dies ergeben Modellschätzungen, die der Schattenwirtschaftsexperte Professor Friedrich Schneider (Universität Linz) gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen vorgelegt hat.


31. Januar 2013: "Lebenserfahrung kann man nicht googeln" - BMAS veröffentlicht Fortschrittsreport zum Thema: "Altersgerechte Arbeitsgestaltung".

Das Bundesarbeitsministerium hat heute den zweiten Fortschrittsreport "Altersgerechte Arbeitswelt" vorgelegt. Der Report knüpft an den Bericht der Bundesregierung über die Entwicklung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer von 2010 - "Aufbruch in eine altersgerechte Arbeitswelt" - an und dokumentiert die Fortschritte auf dem Weg bis zur vollständigen Einführung der Rente mit 67 Jahren im Jahr 2029. Der aktuelle Report, dessen Erstellung vom IAW wissenschaftlich begleitet wurde, fasst aktuelle Daten, Trends, Analysen sowie neueste wissenschaftliche Studien und Praxisbeispiele zum Thema "Altersgerechte Arbeitsgestaltung" zusammen.

"Der zweite Fortschrittsreport zeigt: Ältere sind leistungsfähig und sie werden gebraucht und wollen bei ihrer Arbeit gefordert, aber nicht überfordert werden. Die Arbeitswelt muss sich aber noch stärker auf die Bedürfnisse der Älteren einstellen."

Zur Pressemitteilung des BMAS

Zur 2. Ausgabe des Fortschrittsreports: Altersgerechte Arbeitsgestaltung


Aktuelle IAW-Diskussionspapiere:

[Weitere IAW-Diskussionspapiere]


IAW-News 4/2012 online: Neue Ergebnisse aus dem IAW-Forschungsschwerpunkt Arbeitsmärkte und soziale Sicherung: Mehr Chancen für ältere Langzeitarbeitslose und Evaluation der Berufseinstiegsbegleitung (§ 421s SGB III): erste Ergebnisse der Wirkungsanalyse fallen gemischt aus. IAW-News 4/2012


[ Frühere Meldungen aus dem IAW 2012 ]