Aktuelle Meldungen aus dem IAW
9. Mai 2012: Stellungnahme von Prof. Dr. Claudia M. Buch im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages zur Euro-Staatsschuldenkrise
Die Stellungnahme in der Öffentlichen Anhörung des Finanzauschusses des Deutschen Bundestages zu "Volkswirtschaftliche Auswirkungen der Euro-Staatsschuldenkrise und neue Instrumente der Staatsfinanzierung" kann hier heruntergeladen werden.
7. Mai 2012: Stellungnahme von Prof. Dr. Claudia M. Buch im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zum Europäischen Stabilitätsmechanismus
Die Stellungnahme in der Öffentlichen Anhörung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages zum Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion, zum Vertrag zur Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus und zur Finanzierung der deutschen Beteiligung am Europäischen Stabilitätsmechanismus kann hier heruntergeladen werden.
3. Mai 2012: Besuch von Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen am IAW
Zu einem Gespräch über ausgewählte Themen und Ergebnisse der Arbeitsmarktforschung hielt sich die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Ursula von der Leyen, am 3. Mai 2012 am IAW auf. Im Gespräch, an dem auch Prof. Dr. Martin Biewen von der Universität Tübingen teilnahm, wurden unter anderem die Bedeutung von atypischen Arbeitsverhältnissen, die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung sowie die Gleichstellung zwischen Männern und Frauen in der Arbeitsmarktpolitik erörtert.
Das Foto zeigt (von links) Andrea Kirchmann, Carina Dengler, Prof. Dr. Claudia Buch, Prof. Dr. Wilhelm Rall, Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen, Prof. Dr. Bernhard Boockmann, Hans Verbeek, Prof. Dr. Martin Biewen, Prof. Dr. Christian Arndt, Dr. Andreas Koch. Foto: IAW.
26. April 2012: IAW-Studie zur Konjunkturpolitik in Baden-Württemberg
In der Studie „Konjunkturpolitik auf Bundesländerebene – das Beispiel Baden-Württemberg“ befasst sich das IAW mit vier unterschiedlichen konjunkturellen Schockszenarien, die für Baden-Württemberg in absehbarer Zeit relevant werden könnten. Vor dem Hintergrund der schwelenden Schuldenkrise besteht ein besonders realistisches Szenario in einer allmählichen, aber nachhaltigen Verringerung des wirtschaftlichen Wachstums. Die Studie thematisiert ferner die Erfahrungen, die Baden-Württemberg mit konjunkturpolitischen Maßnahmen während der Wirtschaftskrise 2008/09 gemacht hat. Angesichts der in diesen Tagen wieder zunehmenden Verunsicherung der Finanzmärkte und gestiegener konjunktureller Risiken analysiert die Studie im Schlussteil die konjunkturpolitischen Handlungsmöglichkeiten für Baden-Württemberg.
- Raimund Krumm, Bernhard Boockmann:
Konjunkturpolitik auf Bundesländerebene: Das Beispiel Baden-Württermberg
IAW-Kurzbericht 1/2012, 2012 [2492 kB]
IAW-News 1/2012 online: Hochqualifizierte und Teilzeitbeschäftigte begünstigen die Dynamik von Unternehmensgründungen und Zunehmendes Outsourcing durch Werkverträge? IAW-News 1/2012
20. April 2012: Vortrag beim Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Berlin:
"Mindestlöhne in Deutschland – Ergebnisse der Evaluation der bestehenden gesetzlichen Mindestlöhne in acht Branchen".
Prof. Dr. Bernhard Boockmann [IAW]
31. März 2012: Podiumsdiskussion "Was ist moderne Arbeitsmarktpolitik?", Veranstalter Juso-Kreisverband Heilbronn-Stadt:
- Prof. Dr. Bernhard Boockmann [IAW]
- Martin Diepgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Heilbronn
- Dr. Rudolf Luz, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Heilbronn/Neckarsulm
Moderation: Mark Zanger, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Baden- Württemberg
23. März 2012: "Förderung betrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen 2009/2010 in Baden-Württemberg zwar rückläufig, aber seit 2001 tendenziell steigend. Tarifgebundene Betriebe in Sachen Weiterbildung aktiver."
- Jan Behringer, Günther Klee:
Betriebliche Fort- und Weiterbildung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009.
Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. IAW-Kurzbericht 4/2011, 2012 [213 kB]
IAW-Expertise "Zur Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme (Arbeitslosenversicherung) für Soloselbstständige in der Kreativwirtschaft" erschienen.
Herausgeber: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn.
IAW-Expertise "Werkverträge in der Arbeitswelt" als OBS-Arbeitspapier Nr. 2 erschienen.
In der von der Otto-Brenner-Stiftung geförderten Expertise des IAW wird erstmals ein systematischer Überblick über die Thematik und die Problemlage gegeben. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie die Datenlage verbessert werden kann, um statistisch belastbare Aussagen zu ermöglichen.
Ansprechpartner am IAW: Dr. Andreas Koch
Aktuelle IAW-Diskussionspapiere:
- Martin Adler, Kai Daniel Schmid:
Factor Shares and Income Inequality - Empirical Evidence from Germany 2002-2008
IAW Discussion Papers No. 82, May 2012 [383 kB] - Claudia Buch, Christoph Engel:
The Tradeoff between Redistribution and Effort: Evidence from the Field and from the Lab
IAW Discussionpaper No. 81, April 2012 [214 kB] - Jörn Kleinert, Katja Neugebauer:
All You Need Is Trade: On the In(ter)dependence of Trade and Asset Holdings in Gravity Equations
IAW Discussion Papers No. 80, March 2012 [538 kB] - Christian Arndt, Julia Spies:
Nationality Matters: The Geographic Origin of Multinationals and the Productivity of their Foreign Affiliates
IAW Discussion Papers, No. 79, Februar 2012 [293 kB] - Andreas Koch, Jochen Späth, Harald Strotmann:
The Role of Employees for Post-Entry Firm Growth
IAW Discussion Papers, No. 78, Februar 2012 [536 kB]
[Weitere IAW-Diskussionspapiere]
28. Februar 2012: Im Rahmen der vom IAW in der Deutschen Bundesbank in Stuttgart veranstalteten Podiumsdiskussion Wettbewerbsfähigkeit durch Nachhaltigkeit? plädierte der baden-württembergische Minister für Finanzen und Wirtschaft, Dr. Nils Schmid (SPD), dafür, das Thema Nachhaltigkeit im Rahmen eines Masterplans industriell umzusetzen. Die Voraussetzungen dazu seien in Baden-Württemberg aufgrund seines starken industriellen Kerns besonders günstig. Insbesondere der Bereich Energieerzeugung, wo hoher Investitionsbedarf besteht, aber auch Verkehr und Mobilität seien hierfür hervorragend geeignet.
Themen des Podiumsdiskussion waren unter anderem die Kosten der Energiewende und die Entwicklung der Energiepreise, wie Anreize zu Innovationen gegeben werden können und ob solche politische Maßnahmen technologieneutral sein können, welches die Erfordernisse der Industrie sind und welche Umweltgüter für Baden-Württemberg als Produktionsstandort interessant sind.
In der von Prof. Dr. Claudia Buch (Wissenschaftliche Direktorin des IAW e.V.), die kürzlich in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen worden ist, moderierten Podiumsdiskussion diskutierten außerdem:
- Dr. Hans-Eberhard Koch (Präsident des Landesverbands der baden-württembergischen Industrie e.V. LVI, Ostfildern)
- Dr. Felix Christian Matthes (Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik, Öko-Institut, Berlin)
- Prof. Dr. Christoph M. Schmidt (Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung RWI, Essen)
Der regen aber sachlichen Diskussion (Tenor: "Der Weg, nicht das Ziel ist das Problem!") ging der Vortrag von Prof. Dr. Christoph M. Schmidt (RWI) voraus: "Beyond GDP: Wie kann man Nachhaltigkeit erkennen und was folgern wir daraus?".
Zu Beginn der traditionellen IAW-Veranstaltung wurde der Norbert-Kloten-Preis für Angewandte Wirtschaftsforschung 2012 an Herrn Diplom-Ökonom Florian Smuda (Universität Hohenheim) für seine Diplomarbeit verliehen: "Kartellpreisaufschläge: eine ökonometrische Analyse für den europäischen Markt."
- Sämtliche Fotos der Veranstaltung: Dieter Buck, Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Baden-Württemberg
24. Februar 2012: "Betriebsräte reduzieren atypische Arbeit nicht. Befristete Verträge und Leiharbeit haben in Baden-Württemberg in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen, sind aber weniger stark verbreitet als im Bundesdurchschnitt. Diese atypischen Arbeitsformen sind in Betrieben mit Betriebsrat nicht seltener anzutreffen als dort, wo keine Betriebsräte vorhanden sind. Betriebe mit Betriebsrat weisen sogar mehr Leiharbeit auf als Betriebe ohne Betriebsrat."
- Pressemitteilung 24. Februar 2012
Betriebsräte reduzieren atypische Arbeit nicht, 2012 (44 kB)
Diese und weitere interessante Ergebnisse sind der nachfolgenden IAW-Untersuchung im Auftrag der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit zu entnehmen:
- Jan Behringer, Bernhard Boockmann, Carina Dengler:
Befristete Verträge und Arbeitsplatzdynamik in baden-württembergischen Betrieben.
Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. IAW-Kurzbericht 2/2011, 2012 [220 kB]
21. Februar 2012: BMAS veröffentlicht ersten Fortschrittsreport zur altersgerechten Arbeitswelt – Bilanzgespräch mit Spitzen der Sozialpartner zu Arbeiten bis 67 in Berlin:
Das Bundesarbeitsministerium hat heute den ersten Fortschrittsreport "Altersgerechte Arbeitswelt" vorgelegt und die Ergebnisse zusammen mit den Sozialpartnern diskutiert. Der Report, der künftig halbjährlich erscheinen soll, knüpft an den Bericht der Bundesregierung über die Entwicklung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer von 2010 - "Aufbruch in eine altersgerechte Arbeitswelt" - an und dokumentiert die Fortschritte auf dem Weg bis zur vollständigen Einführung der Rente mit 67 Jahren im Jahr 2029. Der Report, dessen Erstellung vom IAW wissenschaftlich begleitet wurde, fasst aktuelle Daten, Trends, Analysen sowie neueste wissenschaftliche Studien und Praxisbeispiele zum Thema "Arbeiten bis 67" zusammen.
Zur 1. Ausgabe des Fortschrittsreports: Entwicklung des Arbeitsmarkts für Ältere
15. Februar 2012: Auf Vorschlag des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat das Bundeskabinett heute beschlossen, dem Bundespräsidenten die Berufung von Professor Dr. Claudia-Maria Buch in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorzuschlagen. Professor Dr. Buch folgt auf Professor Dr. Beatrice Weder di Mauro für die Amtsperiode vom 1. März 2012 bis 28. Februar 2017. Die Mitglieder des Sachverständigenrates wurden hierzu angehört.
Das offizielle Statement von Frau Professor Buch: "Über die Berufung in den Sachverständigenrat freue ich mich sehr. Diese Entscheidung ist eine große Ehre für mich. Der Sachverständigenrat ist eine sehr renommierte Institution, die die wirtschaftspolitische Debatte in Deutschland und Europa prägt."
- Im Februar 2012 erschienen: Harald Enke und Adolf Wagner (Hrsg.): Zur Zukunft des Wettbewerbs. In memoriam Karl Brandt (1923-2010) und Alfred E. Ott (1929-1994), Metropolis Verlag Marburg 2012.
Karl Brandt (1963) und Alfred E. Ott (1963-1992) leiteten in Tübingen das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), aus dem nicht wenige Hochschullehrer, Forscher und Praktiker hervorgegangen sind. Beide waren bekannte deutsche Universitätsprofessoren der Volkswirtschaftslehre. Sie lehrten an den Universitäten Heidelberg, TH Braunschweig, Marburg, Tübingen und Freiburg bzw. München, Saarbrücken und Tübingen. Dreißig Autorinnen und Autoren, Kollegen verschiedener Universitäten und Hochschulen, dankbare Schüler und Freunde, erweisen Brandt und Ott – in der Wertschätzung stellvertretend für viele – im vorliegenden Gedenkband mit Fachaufsätzen die Ehre. Die Geehrten hatten eine bis heute andauernde nachhaltige Wirkung in die Fachwelt hinein entfaltet. Sie waren Wissenschaftler, die sich nicht als Akteure im Politikbetrieb verstanden, sich jedoch zur fachlichen Politikberatung verpflichtet fühlten.
- Bestellformular und Inhaltsübersicht: Zur Zukunft des Wettbewerbs.
Schattenwirtschaftsprognose 2012: Weiterer Rückgang erwartet
Durch die günstige Arbeitsmarktentwicklung und das Wirtschaftswachstum wird sich der Umfang der Schattenwirtschaft 2012 weiter reduzieren, allerdings gegenüber 2010 und 2011 mit verminderter Geschwindigkeit. Dies ergeben Modellschätzungen, die der Schattenwirtschaftsexperte Professor Friedrich Schneider (Universität Linz) gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen vorgelegt hat.
- Pressemitteilung 24. Januar 2012
Schattenwirtschaftsprognose 2012: Weiterer Rückgang erwartet, 2012 (140 kB)
31. Januar 2012: Podiumsgespräch "Wie kommt Europa aus der Krise?" in Tübingen
- Gerhard Schick, MdB, finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
- Prof. Dr. Claudia Buch, Wissenschaftliche Direktorin des IAW/Universität Tübingen
- Moderation: Chris Kühn, Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg
23. Januar 2012: Öffentliche Anhörung zum Maßnahmenpaket zur Stabilisierung des Finanzmarktes: "Experten stimmen weiterer Bankenabsicherung zu".
Der Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP zu einem Zweiten Gesetz zur Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes (17/8343) war Thema einer Öffentlichen Anhörung des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag. Dazu hat der Ausschuss insgesamt 13 Sachverständige eingeladen, darunter Professor Claudia M. Buch, Universität Tübingen, Wissenschaftliche Direktorin des IAW. Das Gesetz soll am 26. Januar verabschiedet werden.
- Statement von Prof. Dr. Claudia Buch: Anhörung zum Zweiten Finanzmarktstabilisierungsgesetz (FMStG II)
Zur Videoaufzeichnung der Anhörung
Aktuelle IAW-Forschungsberichte:
- Daniela Witczak:
Reforminduzierte Anpassungen des zu versteuernden Einkommens
IAW-Forschungsbericht Nr. 73, Hohenheimer Dissertation D 100, 172 S., 19,-- EUR, Tübingen, 2011 - Katja Neugebauer:
Bank Risk and Cross-Border Banking: An Empirical Analysis.
IAW-Forschungsbericht Nr. 72, Dissertation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen, 160 S., 18,-- EUR, Tübingen , 2011
[Weitere IAW-Forschungsberichte]
IAW-Gutachten zu den außenwirtschaftlichen Potenzialen des Gesundheitsstandorts Baden-Württemberg:
- Günther Klee, Dietmar Böhm, Stephan von Bandemer, Bernd Volkert:
Gesundheitsstandort Baden-Württemberg: Stärken und außenwirtschaftliche Potenziale (Kurzfassung)
Studie im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, 2011, 2011 [226 kB]
- Günther Klee, Dietmar Böhm, Stephan von Bandemer, Bernd Volkert:
Gesundheitsstandort Baden-Württemberg: Stärken und außenwirtschaftliche Potenziale (Langfassung)
Studie im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, 2011, 2011 [4344 kB]
