Aktuelle Meldungen aus dem IAW

       

Das IAW hat eine neue Adresse: Schaffhausenstr. 73, 72072 Tübingen

Nach 43 Jahren "Ob dem Himmelreich 1" ist das Institut im Laufe der KW 4 umgezogen.

6. Februar 2019: Prognose zur Entwicklung der Schattenwirtschaft in Deutschland im Jahr 2019: "Immer noch gute Arbeitsmarktentwicklung führt 2019 zu einem weiteren Rückgang der Schattenwirtschaft"

Im Jahr 2019 wird sich der Umfang der Schattenwirtschaft in Deutschland um ca. 5 Mrd. Euro reduzieren. Das Verhältnis der Schattenwirtschaft zum offiziellen BIP sinkt damit auf etwas über 9 Prozent. Die wichtigste Ursache ist die anhaltend gute Arbeitsmarktlage, die bisher nicht von den schwächer werden Wachstumsaussichten beeinträchtigt wird. Außerdem führen geringere Abgaben für Kleinselbständige dazu, dass es sich eher lohnt, ein Gewerbe anzumelden.

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17. Januar 2019: Forum "Dienstleistungsinnovation und Digitalisierung" am Fraunhofer IAO in Stuttgart-Vaihingen

  • Grußwort von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg
  • Vorstellung der Studie „Die Bedeutung der industrienahen Dienstleistungen in Baden-Württemberg unter besonderer Berücksichtigung der Digitalisierung“ [IAW, ISI, ZEW]
  • Persönliches Erleben neuer Servicekonzepte und -technologien in den Laboren des Fraunhofer IAO und des Fraunhofer IPA
  • Vorträge zu Smart Services, neuen Geschäftsmodellen und Künstlicher Intelligenz
  • Interaktive Panels mit hochrangigen Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik

Veranstalter: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Das Forum wurde gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO ausgerichtet.

Die Studie des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI sowie des ZEW – Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zeigt, dass industrienahe Dienstleistungen in Baden-Württemberg sehr innovationsstark sind. Sie sorgen dafür, dass gerade KMU die Chancen der Digitalisierung besser nutzen und immer öfter digitale hybride Dienstleistungen anbieten können. Die Studie weist aber auch darauf hin, dass in der Industrie nur ein Teil der Unternehmen vom Dienstleistungsgeschäft profitiert, während sich andere ganz oder teilweise daraus zurückziehen.

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IAW-News 4/2018 online: Aktuelles aus dem IAW

  • Zukunftsperspektiven für eine starke Region: Herausforderungen und Chancen für den Landkreis Tuttlingen
  • Digitale Technologien sind in baden-württembergischen Betrieben besonders stark verbreitet
  • IAW hilft bei der Aufdeckung von Bürokratielasten
  • Zwei Forschungspapiere auf dem THE Christmas Workshop ausgezeichnet

IAW-News 4/2018

IAW-Studie veröffentlicht: Betriebliche Weiterbildung ist im Land weiterhin überdurchschnittlich verbreitet

Sowohl der Anteil der Weiterbildungsbetriebe als auch die Weiterbildungsquote liegt in Baden‐Württemberg seit nunmehr sieben Jahren deutlich oberhalb des deutschlandweiten Durchschnitts. So gaben 58 % der befragten Betriebe im Land an, im ersten Halbjahr 2017 Fort‐ und Weiterbildungsmaßnahmen für ihre Beschäftigten gefördert zu haben, deutschlandweit lag dieser Anteil bei 53 %. Der Anteil der Teilnehmenden an betrieblicher Weiterbildung machte im Land knapp 37 % aus, in Deutschland nur knapp 34 %.

Ein Grund hierfür dürfte sein, dass die Übernahme der Weiterbildungskosten durch die Arbeitgeber in Baden-Württemberg weiter angestiegen ist. Zwei Drittel der Betriebe im Land übernahmen in 2017 die direkten und indirekten Kosten der Weiterbildung, die ausschließlich während der Arbeitszeit stattfand (2015: 54 %). Nur knapp 10 % der Betriebe gaben an, ihre Beschäftigten vollständig an den Weiterbildungskosten zu beteiligen (2015: 22 %).

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