Aktuelle Meldungen aus dem IAW

       

Das IAW hat eine neue Adresse: Schaffhausenstr. 73, 72072 Tübingen

Nach 43 Jahren "Ob dem Himmelreich 1" ist das Institut im Januar 2019 umgezogen.

Instrumente zur Flexibilisierung der Arbeits- und Betriebszeiten sind in Baden-Württemberg weiter auf dem Vormarsch

44 Prozent der baden-württembergischen Betriebe gaben in 2018 an, Regelungen zu Arbeitszeitkonten (von Gleitzeitkonto bis hin zu Jahresarbeitszeitvereinbarungen) seien vorhanden. Gegenüber 2010 bedeutet dies einen deutlichen Anstieg um rund 20 Prozentpunkte. Damit liegt Baden-Württemberg diesbezüglich weit über dem Bundesdurchschnitt.

28 Prozent aller Betriebe im Land bieten ihren Beschäftigten die Möglichkeit an, mittels digitaler Endgeräte mobil, d.h. von unterwegs oder von Zuhause aus, zu arbeiten.

Zu den Instrumenten und Formen der Arbeitszeitsteuerung, die vorrangig den betrieblichen Erfordernissen dienen, zählen neben Überstunden auch bedarfsabhängige und regelmäßige Arbeit an Wochenenden, Schichtarbeit, versetzte Arbeitszeiten u.a.m. Auch diese haben seit 2010 in Baden-Württemberg an Verbreitung gewonnen.

Hingegen bieten nur gut 4 Prozent aller Betriebe im Land ihren Beschäftigten die Möglichkeit an, größere Arbeitszeitguthaben für längerfristige Arbeitsfreistellungen anzusparen. Gegenüber 2010 hat sich dieser Anteil zwar verdreifacht, ist aber weiterhin nur marginal.

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5. August 2019: Wissenschaftsministerium fördert Netzwerk für gute Rechtsetzung und Bürokratieabbau

Neue Gesetze sollen einfach zu verstehen und anzuwenden sein, nicht zu mehr Bürokratie führen und Nutzen schaffen. Dies sind die Ziele des Normenkontrollrats Baden-Württemberg, der künftig durch ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterstützt werden soll. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg fördert von 2019 bis 2022 die Geschäftsstelle des Netzwerks, die am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung an der Universität Tübingen (IAW) angesiedelt wird.

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IAW-News 1/2019 online: Aktuelles aus dem IAW

  • Industrie und Dienstleistungen: Einteilung in Sektoren wird der Realität nicht mehr gerecht
  • Monetärer Ertrag eines dualen Studiums: im Wettbewerb mit anderen Hochschulformen
  • Mehr Ausbildungsabbrüche bei ungünstigen Arbeits- und Ausbildungsbedingungen
  • "Deutsche" und "französische" Sichtweisen auf den Euroraum sind vereinbar

IAW-News 1/2019

19. Juni 2019: Bundesbank-IAW Lecture on European Economic Integration, Tübingen

© Kristian Pohl/Regeringskansliet

Prof. Dr. Karolina Ekholm [Stockholm University]:

The Euro Crisis: Why did it happen and can it happen again?

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