Aktuelle Meldungen aus dem IAW

       

Auswirkungen der angekündigten Exekutivmaßnahmen in der amerikanischen Handelspolitik auf den Wirtschaftsstandort Deutschland bzw. Baden-Württemberg

Seit dem zweiten Weltkrieg ist der Welthandel durch ein auf internationale Öffnung der Märkte abzielendes Welthandels-system geprägt. Die USA hatten bei der Errichtung und Weiterentwicklung dieses Systems immer eine führende Rolle gespielt. Mit Donald Trump ist seit Anfang dieses Jahres ein Präsident im Amt, der wiederholt massive Kritik an diesem Welthandelssystem geübt hat. Sowohl die WTO, als auch diverse regionale Freihandelsabkommen hätten, so Trump, die USA inzwischen in eine unvorteilhafte Position gebracht. Die volle Entfaltung des wirtschaftlichen Potentials der USA erfordere eine Neubewertung der Marktöffnungsverpflichtungen der USA im Rahmen bestehender multilateraler oder regionaler Abkommen, und zwar nicht zuletzt im Lichte der Entwicklungen der US-Handelsbilanz über die letzten 15 Jahre.

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24. November 2017: IAW-Studie "Wirtschaftliche Bedeutung des Rohstoffabbaus in der Region Bodensee-Oberschwaben" öffentlich vorgestellt.

Wichtigstes Ergebnis: Die Annahme, die abgebauten Rohstoffe seien größtenteils für den Export bestimmt, wird durch die Studie nicht bestätigt. Der Exportanteil beträgt weniger als zehn Prozent. "Rund 75 % der neun Millionen Tonnen in der Region gewonnenen Gesteinsrohstoffe werden in einem Umkreis von 35 Kilometern verbaut", erklärte Studienleiter Dr. Andreas Koch [IAW] in Ravensburg. Vor dem Hintergrund, dass die Bautätigkeiten im Wohn- und Straßenbau stark zugenommen haben, ist dies ein wichtiger Befund. Bei einer Reduzierung des regionalen Abbaus würden sich durch die hohen Transportkosten Bauvorhaben um einiges verteuern, verbunden mit höherem Verkehrsaufkommen durch Lastwagen im Land.

Die Studie in Kurzfassung

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IAW-News 3/2017 online: Aktuelles aus dem IAW

  • Baden-württembergische Wirtschaft: hohe Leistungsfähigkeit, große Herausforderungen
  • Digitalisierung in baden-württembergischen Betrieben
  • IAW feiert 60-jähriges Bestehen mit Festakt und Konferenz

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Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2016: Die Besetzungsquote von Ausbildungsstellen hat sich verringert, die Übernahmequote hat sich deutlich erhöht.

Insgesamt blieben im Ausbildungsjahr 2015/2016 rund 15,6 % des betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes unbesetzt. Damit hat sie sich die Besetzungsquote gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % verringert. Gleichzeitig stieg die Übernahmequote von 67 % im Jahr 2015 auf 78 % im Jahr 2016 an und erreichte damit ein Rekordhoch seit 2001. Dies dürfte insbesondere eine Reaktion der ausbildenden Betriebe auf den sich verstärkenden Fachkräfteengpass sein.

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30. November-1. Dezember 2017: T H E Christmas Workshop - Winterschool mit Doktorandenworkshop an der Universität Hohenheim - Call for Papers

Auch in diesem Jahr lädt der Tübingen-Hohenheim-Economics (THE) e.V. wieder zu einem THE Christmas Workshop an die Universität Hohenheim ein.
Der THE Christmas Workshop ist ein gemeinsames Projekt des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft und des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) an der der Universität Tübingen sowie des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Universität Hohenheim und besteht aus einem Doktorandenworkshop und einer Winter School.

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