Aktuelle Meldungen aus dem IAW

       

17. April 2018: Vortragsveranstaltung des IAW e.V. in der Deutschen Bundesbank in Stuttgart

Vortragsveranstaltung: Automatisierung, Digitalisierung, Robotik - Implikationen für den Arbeitsmarkt

Prof. Dr. Jens Südekum, Heinrich-Heine Universität Düsseldor [DICE]

Podiumsdiskussion:

  • Dr. Raphael Menez, IG Metall Bezirksleitung Baden-Württemberg
  • Dipl.-Ing. Kai Schweppe, Geschäftsführer Arbeitsmarktpolitik, Südwestmetall Baden-Württemberg
  • Prof. Dr. Jens Südekum, Heinrich-Heine Universität Düsseldor [DICE]
  • Peter Heilbrunner [SWR] - Moderation

Verleihung des Norbert-Kloten-Preises für Angewandte Wirtschaftsforschung 2018 an:

Frau Susanne Wellmann für ihre Masterarbeit: Inflation Dynamics in the Euro Area (bei Prof. Dr. Gernot Müller, Universität Tübingen, Lehrstuhl Geld und Währung)

[Fotos: Norman Stollhof, Deutsche Bundesbank]

12. April 2018: Deutscher Mittelstand rechnet im nächsten Halbjahr weiter mit einer positiven Geschäftslage, sieht aber die künftigen Wirtschaftsbeziehungen zu Großbritannien und den USA kritisch

Im Rahmen des gemeinsam von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und dem IAW entwickelten „Mittelstandsradar“, einer bundesweiten Umfrage unter mittelständischen Unternehmen, äußert sich die Mehrheit der 300 befragten Unternehmensvertreter über den aktuellen Geschäftsverlauf und die Erwartungen für die nahe Zukunft optimistisch: So bezeichneten drei von zehn ihre Geschäftslage als sehr gut, fast 90 Prozent äußerten sich insgesamt positiv. Ebenso hoch liegt auch der Anteil jener, die in den kommenden sechs Monaten ebenfalls mit einer positiven Entwicklung rechnen. Allerdings wird nicht übersehen, dass sich auf den Auslandsmärkten derzeit etwas Grundlegendes verändert: Traditionell wichtige und verlässliche Wirtschaftspartner wie die USA und Großbritannien verlieren an Gunst. So bewerten etwa 40 Prozent der Mittelständler den britischen Absatzmarkt negativ, mehr als die Hälfte auch den dortigen Produktionsstandort. Zudem sieht insbesondere mit Blick auf die USA bereits mehr als der Hälfte der Befragten auch die politischen Rahmenbedingungen negativ.

Zur LBBW-Druckbroschüre: "Ergebnisse Mittelstandsradar"

IAW-Studie erschienen: Betriebliche Weiterbildung in Baden-Württemberg weiterhin überdurchschnittlich verbreitet

Der Anteil der Weiterbildungsbetriebe in Baden‐Württemberg liegt seit nunmehr sechs Jahren deutlich oberhalb des deutschlandweiten Durchschnitts. In Baden‐Württemberg gaben 59 % der befragten Betriebe an, im ersten Halbjahr 2016 Fort‐ und Weiterbildungsmaßnahmen für ihre Beschäftigten gefördert zu haben. In Deutschland lag dieser Anteil bei 53 %. Auch der Anteil der Beschäftigten, die in ihrem Betrieb von Fort‐ und Weiterbildungsmaßnahmen profitieren, liegt in Baden‐Württemberg deutlich über dem Durchschnitt. Die Teilnahmequote an betrieblichen Weiterbildungen stieg in Baden‐Württemberg im Jahr 2016 um 4 Prozentpunkte auf 39 % an. In Deutschland lag diese Quote im Jahr 2016 bei 33 %, was gegenüber 2015 einem Anstieg um einen Prozentpunkt entspricht.

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IAW-Studie veröffentlicht: Frauen holen beruflich in Baden-Württemberg weiter auf, doch es gibt weiterhin bedeutende Geschlechterunterschiede

Trotz positiver Tendenzen bei der Erwerbsbeteiligung, beim Anteil der Frauen in Führungspositionen und beim Bildungsniveau besteht in Sachen Gleichstellung zwischen Frauen und Männern im Arbeitsleben noch erheblicher Handlungsbedarf.

Betriebliche Aktivitäten zur gezielten Förderung von Frauen – beispielsweise durch Mentoring-Programme, Frauenförderpläne, spezielle Weiterbildung oder betriebliche Zielvereinbarungen zur Erhöhung des Frauenanteils – sind in Baden-Württemberg und auch in Deutschland insgesamt immer noch sehr schwach ausgeprägt. So engagierten sich in 2016 lediglich etwa zwei Prozent der Betriebe für eine gezielte Förderung ihrer weiblichen Belegschaft.

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IAW-Pressemitteilung: Gute wirtschaftliche Lage und positive Beschäftigungsentwicklung führen zu einem weiteren Rückgang der Schattenwirtschaft 2018

Aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage und der zunehmenden gemeldeten Beschäftigung setzt sich 2018 der längerfristige Rückgang der Schattenwirtschaft unvermindert fort. Das Verhältnis von Schattenwirtschaft zu offizieller Wirtschaft reduziert sich dadurch auf unter 10 %. Das Schattenwirtschaftsvolumen in Deutschland wird für 2018 auf 323 Mrd. Euro geschätzt. Die künftige Bundesregierung könnte die Schattenwirtschaft durch steuerliche Entlastungen aber noch weiter vermindern. So würde die Schattenwirtschaft durch die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags um über 10 Mrd. Euro sinken.

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