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September 2014

Ausbildungsabbrüche: nicht nur im ersten Lehrjahr

In Deutschland enden 14,3% aller Ausbildungen mit dem Wechsel des Ausbildungsberufs oder dem gänzlichen Ausscheiden aus der beruflichen Ausbildung. Besonders häufig werden Ausbildungsverhältnisse zu Beginn der Berufsausbildung abgebrochen. Aber knapp die Hälfte (45%) der Abbrüche ereignet sich mehr als ein Jahr nach Ausbildungsbeginn. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie "Ursachen des vorzeitige Auflösung von Ausbildungsverträgen in Baden-Württemberg" des IAW.

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IAW-News 3/2014 online: Neues aus der Forschungstätigkeit des IAW

  • Mehr Beschäftigung von Frauen, keine Angleichung der Struktur - Analysen auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg
  • Innovationen wirken Kreditbeschränkungen entgegen - Analysen auf der Basis von Mikrodaten einzelner Banken und Unternehmen in Italien
  • Teilnahme zweier IAW-Nachwuchswissenschaftler am Lindau-Meeting der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften

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Mehr zeitlich begrenzte und Teilzeitbeschäftigung in Baden-Württemberg

In baden-württembergischen Betrieben gibt es seit dem Jahr 2000 immer mehr Beschäftigte, die sich in Teilzeitarbeit, befristeter und geringfügiger Beschäftigung, Leiharbeit, freie Mitarbeit und Midi-Jobs befinden; Ein-Euro-Jobs und Praktika nehmen dahingegen ab. Dabei sind die meisten dieser Beschäftigungsformen in der Dienstleistungsbranche weit verbreitet. Leiharbeiter befinden sich hauptsächlich im Verarbeitenden Gewerbe. Befristete Beschäftigung ist unter Frauen verbreiteter. Im Zeitraum von 2005 bis 2013 ist insgesamt keine Verdrängung von unbefristeter durch befristete Beschäftigung zu finden.

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Trauer um Professor Dr. Karl Heinrich Oppenländer

Am 29. August 2014 ist Karl Heinrich Oppenländer verstorben. Er hat die Entwicklung des Instituts für Angewandte Wirtschafts­forschung (IAW) seit 1991 im Kuratorium und im Trägerverein begleitet und hat dabei seine Erfahrungen als Präsident eines großen Wirtschaftsforschungsinstituts ebenso eingebracht wie seine wissenschaftliche Expertise. Für sein langjähriges Engagement wurde er 2003 zum Ehrenmitglied des IAW e.V. ernannt. Das IAW wird ihm ein ehrendes Angedenken bewahren.