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August 2018

23. August 2018: Das ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt - eine Zwischenbilanz

Mit 20.323 Eintritten bis Ende 2017 wurde das von den Jobcentern avisierte Ziel  im Großen und Ganzen planmäßig erreicht. Zwar waren bis März 2018 auch bereits 5.818 Abbrüche zu verzeichnen (29 Prozent aller Förderfälle). Setzt man diese in Relation zur Stabilität von neu geschaffenen Beschäftigungsverhältnissen insgesamt, so spricht dies für eine durchaus zufriedenstellende Stabilität der geförderten Beschäftigungsverhältnisse. Im Übrigen gehen Abbrüche nicht zwingend mit einer Verschlechterung der Beschäftigungssituation der vorzeitig ausgetretenen Personen einher. Bei einem Drittel aller Abbrüche kam es trotz eines vorzeitigen Endes der Förderung nicht zu einer Verschlechterung der Erwerbssituation der ehemaligen Geförderten.

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17. August 2018: Die Beschäftigung von Geflüchteten in baden‐württembergischen Betrieben

In Baden-Württemberg beschäftigen rund 7% der Betriebe mindestens eine geflüchtete Person und rund 13% der Betriebe hatten Kontakt zu Geflüchteten. Diese Werte liegen über dem Bundesdurchschnitt und entsprechen in etwa den Ergebnissen aus vergleichbaren Studien. Sowohl Kontakt als auch Beschäftigung nehmen mit der Betriebsgröße zu. Zudem zeigt sich, dass die Betriebe in Baden-Württemberg, die am häufigsten angeben, geflüchtete Personen zu beschäftigen, aus dem Produzierendem Gewerbe stammen, gefolgt von den Unternehmensnahen Dienstleistungen. Der Großteil der Geflüchteten ist in einfachen Tätigkeiten beschäftigt (89%), in hochqualifizierten Tätigkeiten sind geflüchtete Personen hingegen kaum beschäftigt (0,4%) Desweiteren sind in Baden-Württemberg etwas mehr geflüchtete Personen in einfachen und etwas weniger in (hoch-)qualifizierten Tätigkeiten beschäftigt. Allerdings werden mehr Geflüchtete ausgebildet (16%) als in Deutschland (11%).

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