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27. Juni 2018: Auswirkungen des Mindestlohns im Bereich Saisonarbeit

Die Ergebnisse weisen auf eine hohe Bedeutung der Saisonarbeit in der Land- und Forstwirtschaft und im Hotel- und Gaststättengewerbe hin sowie auf eine geringere Relevanz im Garten- und Landschaftsbau.
Die Zusammensetzung der Saisonarbeitskräfte unterscheidet sich zwischen den Untersuchungsbranchen deutlich. Daher ist davon auszugehen, dass sich auch die Auswirkungen des Mindestlohns zwischen den Branchen unterscheiden. Während in der Land- und Forstwirtschaft die überwiegende Mehrzahl der Saisonarbeitskräfte als kurzfristig Beschäftigte angestellt sind, handelt es sich im Hotel- und Gaststättengewerbe und dem Garten- und Landschaftsbau vor allem um geringfügig entlohnte Beschäftigungen. Große Unterschiede ergeben sich auch hinsichtlich der sozio-demografischen Struktur der Saisonarbeitskräfte.
Besondere Ausschläge seit Einführung des Mindestlohns zum 1. Januar 2015 sind kaum erkennbar. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass es keinen Mindestlohneffekt gegeben haben könnte.

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