Start / Forschung / Arbeitsmärkte und Soziale Sicherung / Laufende Projekte / Evaluation des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Evaluation des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Das ESF-Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit für erwerbsfähige Leistungsberechtigte (eLb) im SGB II soll Perspektiven einer beruflichen Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen. Das Programm zielt dabei sowohl auf die Arbeitgeber- als auch die Arbeitnehmerseite ab. Zum einen sollen Arbeitgeber gewonnen, beraten und unterstützt werden, die Langzeitarbeitslosen eine Beschäftigungsperspektive bieten. Zum anderen sollen bis zu 33.000 langzeitarbeitslose eLb gefördert und unterstützt werden, nachdem ein sozialversicherungs-pflichtiges Beschäftigungsverhältnis zustande gekommen ist.

Zentrale Akteure der Umsetzung sind neben dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) als zuständiges Fachressort und dem Bundesverwaltungsamt (BVA) als Bewilligungsbehörde die Jobcenter. Letztere konnten sich um die Teilnahme am Programm bewerben und mussten hierfür einen Antrag einreichen. Die Beteiligung der Jobcenter an dem Programm ist also freiwillig.

Das Untersuchungskonzept sieht vor, qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung miteinander zu kombinieren. Im Einzelnen umfasst es folgende Analyseteile:

  1. Analyse der Umsetzung des Programms (Implementationsanalysen)
  2. Analyse der Teilhabeeffekte
  3. Quantitative Analyse von Ergebnissen und Wirkungen
  4. Kosten-Nutzen-Analysen

Kooperationspartner:
Auftraggeber:
Projektteam: Ansprechpartner: Bernhard Boockmann (Tel: 07071 9896 20 // E-Mail)

Status:
2015 - laufend