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Evaluation des Punktebasierten Modellprojekts für ausländische Fachkräfte (PuMa)

Mit dem „Punktebasierten Modellprojekt für ausländische Fachkräfte“ (PuMa) wird ab Herbst 2016 in Baden-Württemberg ein kriterienbasierter Ansatz zur Steuerung der Fachkräftezuwanderung aus Nicht-EU-Staaten erprobt. Kriterien sind dabei unter anderem ein qualifizierter Berufsabschluss oder deutsche Sprachkenntnisse. Bewerberinnen und Bewerber, die diese Kriterien erfüllen, werden in einen Pool aufgenommen und durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) den Arbeitgebern aktiv vermittelt. Das Modellprojekt beschränkt sich auf Berufe, die nicht zu den von der BA bestimmten sogenannten Engpass- und Mangelberufen zählen. Punktebasierte Ansätze existieren in anderen Ländern, beispielsweise in Kanada, Australien und Neuseeland, sind aber bisher in Deutschland nicht angewendet worden.

Das Forschungsvorhaben ist in zwei Phasen gegliedert. Im Zeitraum 2017 bis 2019 geht es unter anderem um

  • die Erfassung der Umsetzung des Modellprojektes,
  • die Analyse der Zuwanderungsströme nach Deutschland und dabei insbesondere um den Einfluss einzelner Elemente und Vorgehensweisen innerhalb des punktebasierten Systems,
  • erste Ergebnisse zum Verbleib und zum Arbeitsmarkterfolg der Zuwandernden, soweit sie im Untersuchungszeitraum bereits sichtbar werden.

In der darauffolgenden zweiten Phase stehen die Verläufe der Zuwandernden auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. Hierzu sollen unter anderem die Bleibeabsichten der ausländischen Fachkräfte über die Laufzeit des Modellprojekts hinaus untersucht werden.


Auftraggeber:
Projektteam: Ansprechpartner: Bernhard Boockmann (Tel: 07071 9896 20 // E-Mail)

Status:
2017 - laufend