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Wirtschaftliche Bedeutung des Rohstoffabbaus in der Region Bodensee-Oberschwaben und Betrachtung der Planungszeiträume

Beim Abbau von Kiesen und Sanden ist die Region Bodensee-Oberschwaben in Baden-Württemberg neben dem Oberrheingraben führend. Der Rohstoffabbau steht aber auch in dieser Region im Spannungsfeld von unternehmerischem Handeln, Regionalplanung und Umweltschutz. Ziel der Studie ist eine Darstellung und Analyse der wirtschaftlichen Bedeutung des Rohstoffabbaus unter Berücksichtigung der relevanten regionalen und überregionalen Rahmenbedingungen. Auf der Basis von Daten- und Literaturanalysen, einer standardisierten Unternehmensbefragung sowie Experteninterviews sollen folgende Aspekte untersucht werden:

  • Direkte und indirekte Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte des Rohstoffabbaus in der Region Bodensee-Oberschwaben.
  • Verflechtungsbeziehungen der (regionalen) Rohstoffindustrie bezüglich Vorleistungen und Absatzmärkten.
  • Planungsverfahren und Planungszeiträume vor dem Hintergrund der Investitionen der rohstoffabbauenden Unternehmen und der Genehmigungsverfahren.
  • Rahmenbedingungen und Nebeneffekte der Rohstoffgewinnung; dazu gehören u.a. Transportwege, Landschaftsverbrauch, Umweltschutz und gesellschaftlicher Akzeptanz, aber auch die Schaffung von Verfüllraum sowie mögliche Leistungen für Biodiversität und den Biotopverbund.

Aus den Ergebnissen werden neben einer Gesamtbewertung der aktuellen und möglichen zukünftigen wirtschaftlichen Bedeutung des Rohstoffabbaus für die Region auch Handlungsempfehlungen für die verschiedenen Akteure vor Ort abgeleitet.


Auftraggeber:
Projektteam:
  • Dr. Andreas Koch (Projektleiter)
  • Dr. Tobias Brändle
Ansprechpartner: Andreas Koch (Tel: 07071 9896 12 // E-Mail)

Status:
2016 - laufend