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20.-21. Februar 2014: IAW-Workshop New Firms and the Quality of Work – Working Conditions in the New Economy.

Zum Auftakt des Workshops gewährte Prof. Dr. Marco Caliendo (Universität Potsdam und IZA) in seiner Keynote einen vertieften Einblick in die Evaluation verschiedener Programme zur Gründungsförderung in Deutschland. In drei Sitzungen wurden dann aktuelle empirische Forschungsarbeiten an der Schnittstelle von Gründungsforschung und Arbeitsmarktforschung vorgestellt.

In der ersten Sitzung zu „Arbeitsbedingungen und Arbeitsformen“ wurde zunächst beleuchtet, ob junge Unternehmen andere Formen (atypischer) Beschäftigung nachfragen als etablierte Unternehmen. Weitere Themen waren die Folgen von Präsentismus (also der Anwesenheit an der Arbeitsstelle trotz Krankheit) für die Qualität der Arbeit sowie die Frage, ob Unternehmen in der jungen Branche der erneuerbaren Energien höhere Löhne zahlen.

Die zweite Sitzung stand unter der Überschrift „Produktivität und Arbeitskräftefluktuation“: Während zunächst die Rolle des Sozialkapitals bei Spin-off-Gründungen beleuchtet wurde, gingen zwei weitere Vorträge den Zusammenhängen zwischen befristeten Arbeitsverträgen, der Fluktuation von Arbeitskräften und der Produktivität von Unternehmen nach.

Schließlich wurde in der dritten Sitzung („Arbeitsqualität und Arbeitszufriedenheit“) neben einem vertieften Blick in die Arbeitsbedingungen in jungen Unternehmen diskutiert, inwiefern sich Arbeitsplatzwechsel auf die Arbeitszufriedenheit auswirken und welche Wirkung Betriebsrenten auf Bindung und Engagement der Mitarbeiter haben. Die Tagung wurde von der Hans Böckler Stiftung finanziell gefördert.

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