Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die Armutsgefährdung, Einkommen und staatliche Einnahmen (MLK 039).
Im Projekt wird die Wirkung der Erhöhungen des gesetzlichen Mindestlohns auf 12,00 Euro auf die Armutsgefährdung, Löhne, Arbeitszeiten, Arbeitszufriedenheit sowie Gesundheit untersucht. Zudem werden die Mehreinnahmen des Staates aufgrund der Erhöhung des Mindestlohns quantifiziert. Die Analysen werden auf Basis des SOEP erstellt. Das Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, der Mindestlohnkommission empirisch belastbare, nachvollziehbar dokumentierte und politisch anschlussfähige Erkenntnisse für die Vorbereitung des 6. Berichts der Kommission (2027) bereitzustellen. Durch die Kombination aus Mikrodatenauswertung und Simulationsmodellierung sollen kausale Wirkungen identifiziert, Verteilungswirkungen Rückkopplungseffekte quantifiziert werden.
Kooperationspartner:
- Dr. Robin Jessen [RWI]
- Prof. Dr. Ronald Bachmann [RWI]
- Eliana Coschignano [RWI]
- Niklas Isaak [RWI]
Auftraggeber:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Projektteam:
- Jan Simon Wiemann (Projektleitung)
- Prof. Dr. Martin Biewen
- Dr. Natalie Herdegen
- Luise Heusel
Ansprechpartner:
Jan Simon Wiemann ( 07071 9896 37 // E-Mail )
Status:
laufend