Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen.
Das IAW hat heute im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt (Titel: „Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg. Eine geschlechterspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels“). Der Bericht zeigt: Die Beschäftigung von Frauen in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Gleichzeitig bestehen am Arbeitsmarkt weiterhin strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern.
Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen.
Das IAW hat heute im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt (Titel: „Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg. Eine geschlechterspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels“). Der Bericht zeigt: Die Beschäftigung von Frauen in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Gleichzeitig bestehen am Arbeitsmarkt weiterhin strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern.
Wie Leistungsbeziehende die Grundsicherung wahrnehmen.
Die meisten der Arbeitslosen, die Leistungen der Grundsicherung erhalten, sind mit den Jobcentern und ihren Fachkräften grundsätzlich zufrieden. Dies zeigt eine Studie des IAW und des SOKO Instituts im Auftrag der Bertelsmann Stiftung auf Basis einer Befragung mit ca. 1.000 Leistungsbeziehenden im Alter von 25 bis 50 Jahren, die seit mindestens einem Jahr Bürgergeld bzw. Grundsicherung beziehen. Die Ergebnisse zeigen jedoch auch, dass zwei von fünf Befragten die Unterstützung durch die Jobcenter als nicht ausreichend beurteilen.
In Tiefeninterviews mit 20 Leistungsbeziehenden geht die Studie den Ursachen und Folgen dieser Einstellungen nach. Es zeigt sich, dass die Zufriedenheit mit den Leistungen des Jobcenter durch die Erfahrungen im Beratungs- und Vermittlungsprozess des Jobcenters geprägt wird – beispielsweise durch die Mitgestaltung des Beratungsprozesses oder die Gewährung passender Qualifizierungen oder negativ durch die Erfahrung von Leistungskürzungen. Zugleich ist die Zufriedenheit ein zentraler Wirkhebel für die Integration in den Arbeitsmarkt.
Die Studie empfiehlt eine stärkere Berücksichtigung von arbeitsmarktfernen Leistungsbeziehenden und eine höhere Effizienz der Vermittlungsprozesse, insbesondere durch digitale Verwaltungsverfahren.
„Rechtlich gleichgestellt – praktisch benachteiligt?“ Unter diesem Titel hat das IAW gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für berufliche Bildung (fbb) und dem SOKO-Institut die Situation der EU-Zugewanderten in Deutschland analysiert.
Die Studie entstand im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Sie untersucht die Gründe für Zu- und Abwanderung von EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern, analysiert zentrale Hürden im Alltag und Arbeitsleben trotz formaler Gleichstellung und leitet daraus Ansatzpunkte für bessere Teilhabe und faire Arbeitsbedingungen ab.
Die Ergebnisse der Studie wurden am 3. März 2026 in Anwesenheit von Staatsministerin Natalie Pawlik in der Vertretung der EU-Kommission in Berlin vorgestellt.
Investitionen und Innovationen sorgen für Beschäftigungswachstum und einen höheren Bedarf an gut qualifizierten Arbeitskräften im Land.
Im Auftrag der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit hat das IAW in einer neuen Studie die Auswirkungen von Investitionen und Innovationen auf die Beschäftigungsentwicklung und Qualifikation der Beschäftigten in Baden-Württemberg im Zeitraum 2008 bis 2023 untersucht.
Die wichtigsten drei Ergebnisse der neuen IAW-Studie sind:
Zwar sinkt der Anteil der Betriebe, die investieren, zwischen 2008 und 2023 von über 60 auf unter 50 Prozent. Positiv ist aber, dass über die Hälfte der Betriebe, die investieren, Erweiterungsinvestitionen tätigen und damit auf Wachstum setzen.
Zwar setzen die innovierenden Betriebe insbesondere auf Produkt- und Prozessverbesserungen – und weniger auf Wachstum steigernde neue Produkte oder Märkte. Positiv ist aber, dass der Anteil der Betriebe mit Innovationen zwischen 2008 und 2023 von knapp 40 auf rund 50 Prozent steigt. Die Industrie ist besonders innovationsfreudig und engagiert sich überdurchschnittlich in Forschung und Entwicklung.
Investitionen (insbesondere Erweiterungsinvestitionen) und Innovationen (insbesondere Produktinnovationen) sorgen dafür, dass der Bedarf an Fachkräften steigt.
Coaching, Counseling, Case-Working: Do They Help the Older Unemployed out of Benefit Receipt and back into the Labor Market?
In: German Econ Rev, 20: e436-e468. 7. Dezember 2019, https://doi.org/10.1111/geer.12174
Healing or Deepening the Scars of Unemployment? The Impact of Activation Policies on Unemployed Workers
In: Work, Employment and Society, 1-18, 2019 (online advance access: https://doi.org/10.1177%2F0950017019882904)