Wie soll sich Europa positionieren, um den immer drängenderen Herausforderungen weltwirtschaftlicher Verwerfungen, geopolitischer Spannungen und möglicher Krisen des internationalen Finanzsystems zu begegnen? Mit dieser Frage setzte sich Prof. Dr. Christoph Trebesch, Vizepräsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft und weltweit renommierter Experte auf dem Gebiet der Geoökonomie, bei der diesjährigen Vortragsveranstaltung des IAW und der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Baden-Württemberg am 26. März 2026 auseinander.
Bei der Veranstaltung wurde zudem der Norbert-Kloten-Preis 2026 für die besten Abschlussarbeiten im Bereich der angewandten Wirtschaftsforschung an den Universitäten Hohenheim, Stuttgart und Tübingen verliehen. Die Preise gingen in diesem Jahr an Judith Lehner von der Universität Tübingen und Ricardo Acevedo Arias von der Universität Hohenheim.
Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen.
Das IAW hat heute im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt (Titel: „Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg. Eine geschlechterspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels“). Der Bericht zeigt: Die Beschäftigung von Frauen in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Gleichzeitig bestehen am Arbeitsmarkt weiterhin strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern.
Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen.
Das IAW hat heute im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt (Titel: „Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg. Eine geschlechterspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels“). Der Bericht zeigt: Die Beschäftigung von Frauen in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Gleichzeitig bestehen am Arbeitsmarkt weiterhin strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern.
Zu seinem 100. Geburtstag erinnert der Vorstand des IAW e.V. an seinen langjährigen Vorstandsvorsitzenden (1979 – 2003 und Ehrenvorsitzenden (2003 – 2006). Norbert Kloten, seit 1976 Präsident der Landeszentralbank in Baden-Württemberg, übernahm den Vorstandsvorsitz in der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW e.V.), dem Trägerverein des Instituts, als Nachfolger von Prof. Dr. Otto Pfleiderer (früher ebenfalls LZB-Präsident). Trotz vielfältiger anderer Verpflichtungen war er in diesen Jahren ein äußerst aktiver Berater, Förderer und Gestalter des Instituts. Mit der Verschmelzung der GAW und des IAW, einer neuen Satzung und einer neuen Gremienstruktur im Jahre 2003 gestaltete er die Plattform für die zukünftige Entwicklung des Instituts. Im gleichen Jahr hat er auch die Rolle des Vorsitzenden an die nächste Generation übergeben, blieb dem Vorstand aber nicht nur als Mitglied treu, das Kontinuität und Rat verkörpert, sondern als jemand, der bis zu seinem Tod im Jahr 2006 in die Details involviert blieb.
Die Schattenwirtschaft wird in Deutschland auch im Jahr 2026 ihren längerfristig zunehmenden Trend fortsetzen. Wichtigste Ursachen sind das schwache Wachstum der offiziellen Wirtschaft und die zunehmende Arbeitslosigkeit.
Nach den neuen Ergebnissen einer Prognose durch Professor Friedrich Schneider (Universität Linz) und das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) wird der Umfang der Schattenwirtschaft nominal auf 538 Mrd. Euro zunehmen. Dies ist ein Anstieg um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Preisbereinigt beträgt die Zunahme 2,8 Prozent. Das Verhältnis der prognostizierten Schattenwirtschaft zum gemessenen Bruttoinlandsprodukt (BIP) nimmt leicht von 11,4 auf 11,6 Prozent zu.
Ein Leitfaden für Praktiker und Praktikerinnen aus Unternehmen und Kommunen - Schriftenreihe der Landesstiftung Baden-Württemberg, ISSN 1610-4269 Juli 2005, Stuttgart/Tübingen.