Aktuelles



Wovon hängt die Attraktivität von Pflegeberufen in Deutschland ab?

› Pflege und Sozialpolitik

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Attraktivität von Pflegestellen aus Sicht der rd. 1.300 Befragten am stärksten von „weichen“ Merkmalen wie der Atmosphäre im Team und der verfügbaren Zeit für Gespräche mit den Patienten und Pflegebedürftigen beeinflusst wird. „Harte“ Faktoren, darunter auch der Lohn, haben zwar ebenfalls einen statistisch signifikanten Einfluss, spielen aber eine wesentlich geringere Rolle.

Martin Kroczek, Jochen Späth: The Attractiveness of Jobs in the German Care Sector – Results of a Factorial Survey
IAW Discussions Papers No. 134, December 2020


THE Christmas Workshop 2020 an der Universität Hohenheim wurde auf Juni 2021 verschoben

Der THE Christmas Workshop ist ein gemeinsames Projekt der School of Business and Economics und des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. (IAW) an der der Universität Tübingen sowie des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Universität Hohenheim und besteht aus einem Doktorandenworkshop und einer Winter School.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurde entschieden, den T H E  Christmas Workshop (Winter School + Young Researcher Workshop) auf Juni 2021 zu verschieben. Einladung und Call for Papers werden zu gegebener Zeit versendet.


Neue IAW-Studie zu Open Government Data zeigt: Intendierte Effekte weitgehend verfehlt

Seit Mitte der 1990er Jahre bemüht sich der Gesetzgeber um die Öffnung der Verwaltung. Ein Element davon ist die kostenlose Bereitstellung von Verwaltungsdaten als „Open Government Data“ oder kurz „Open Data“. Dadurch soll das wirtschaftliche Wachstum gefördert und die Transparenz der Verwaltung erhöht werden. Die IAW-Studie, die von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde, zeigt jedoch, dass die Kommunen derzeit zwar Daten bereitstellen und innerhalb der Verwaltung auch vielfach selbst nutzen. Allerdings gibt es bisher noch keine wirtschaftlichen Geschäftsmodelle, die auf Open Data basieren. Auch die Nachfrage nach den Daten durch die Zivilgesellschaft ist noch schwach.




IAW-Studie zu Forschung, Entwicklung, Innovation und Qualifizierung in den industriellen Schlüsselbranchen Baden-Württembergs veröffentlicht

Die Branchen Maschinenbau, Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, Metall- und Elektroindustrie stehen infolge der Globalisierung, des technologischen und demografischen Wandels sowie der Erfordernisse des Umweltschutzes und der Digitalisierung vor großen Herausforderungen.

Im Ergebnis dieser Studie, die für die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt wurde, spiegeln sich die Aktivitäten der Betriebe, diesen Herausforderungen zu begegnen, allerdings nur teilweise wider.