4. Mai 2026: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg in Stuttgart.
Beschäftigung von Frauen in Baden-Württemberg – Die Rolle von Vereinbarkeitsmaßnahmen. Eine Untersuchung auf Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg.
Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen.
Das IAW hat heute im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt (Titel: „Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg. Eine geschlechterspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels“). Der Bericht zeigt: Die Beschäftigung von Frauen in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Gleichzeitig bestehen am Arbeitsmarkt weiterhin strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern.
Mehr Frauen in Beschäftigung – strukturelle Hürden bleiben bestehen.
Das IAW hat heute im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einen neuen Bericht zur geschlechterspezifischen Beschäftigungsentwicklung im Land vorgestellt (Titel: „Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg. Eine geschlechterspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels“). Der Bericht zeigt: Die Beschäftigung von Frauen in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Gleichzeitig bestehen am Arbeitsmarkt weiterhin strukturelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern.
Wie Leistungsbeziehende die Grundsicherung wahrnehmen.
Die meisten der Arbeitslosen, die Leistungen der Grundsicherung erhalten, sind mit den Jobcentern und ihren Fachkräften grundsätzlich zufrieden. Dies zeigt eine Studie des IAW und des SOKO Instituts im Auftrag der Bertelsmann Stiftung auf Basis einer Befragung mit ca. 1.000 Leistungsbeziehenden im Alter von 25 bis 50 Jahren, die seit mindestens einem Jahr Bürgergeld bzw. Grundsicherung beziehen. Die Ergebnisse zeigen jedoch auch, dass zwei von fünf Befragten die Unterstützung durch die Jobcenter als nicht ausreichend beurteilen.
In Tiefeninterviews mit 20 Leistungsbeziehenden geht die Studie den Ursachen und Folgen dieser Einstellungen nach. Es zeigt sich, dass die Zufriedenheit mit den Leistungen des Jobcenter durch die Erfahrungen im Beratungs- und Vermittlungsprozess des Jobcenters geprägt wird – beispielsweise durch die Mitgestaltung des Beratungsprozesses oder die Gewährung passender Qualifizierungen oder negativ durch die Erfahrung von Leistungskürzungen. Zugleich ist die Zufriedenheit ein zentraler Wirkhebel für die Integration in den Arbeitsmarkt.
Die Studie empfiehlt eine stärkere Berücksichtigung von arbeitsmarktfernen Leistungsbeziehenden und eine höhere Effizienz der Vermittlungsprozesse, insbesondere durch digitale Verwaltungsverfahren.
„Rechtlich gleichgestellt – praktisch benachteiligt?“ Unter diesem Titel hat das IAW gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für berufliche Bildung (fbb) und dem SOKO-Institut die Situation der EU-Zugewanderten in Deutschland analysiert.
Die Studie entstand im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Sie untersucht die Gründe für Zu- und Abwanderung von EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern, analysiert zentrale Hürden im Alltag und Arbeitsleben trotz formaler Gleichstellung und leitet daraus Ansatzpunkte für bessere Teilhabe und faire Arbeitsbedingungen ab.
Die Ergebnisse der Studie wurden am 3. März 2026 in Anwesenheit von Staatsministerin Natalie Pawlik in der Vertretung der EU-Kommission in Berlin vorgestellt.